Warum gute Vorsätze nicht funktionieren

Guten Morgen meine Liebe!
Kennst du den Spruch: „Der Vorhof zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert“? Es ist ein tolles Beispiel dafür, dass wir Menschen diese unglaubliche Fähigkeit haben, etwas zu wissen und es trotzdem total zu ignorieren.

„Ja, ab morgen mache ich alles anders.“
„Ab morgen stelle ich meine Ernährung um.“
„Ab morgen laufe ich jede Woche 5 Mal“
„Ich führe ab sofort eine Aufgabenliste.“
„Ich kümmere mich in Zukunft mehr um die Kinder.“

Und wenn ich das zu mir sage, dann glaube ich mir selbst wirklich. Gerade, wenn es einen konkreten Auslöser für meinen Vorsatz gab. Ein großer Frust. Wenn es weh getan hat. Das motiviert. Ich bin entschlossen. Und nach einer Woche bleibt oft nur noch ein schlechtes Gewissen übrig.

Irgendwie fallen wir immer wieder darauf herein.
Wir gehen davon aus, dass wir durch unsere anfängliche Entschlossenheit unsere Vorsätze bis zum Ende durchziehen. Aber betrachten wir die Sache, wie sie wirklich ist: In 90% aller Fälle reicht ein guter Vorsatz nicht aus und unser Vorhaben geht im Alltag unter.

Was kann man machen?
Der erste Schritt ist, dass du der Wahrheit ins Auge blickst. Die anfängliche Begeisterung und Entschlossenheit reicht nicht aus, um ein Vorhaben zu Ende zu bringen. Was du zusätzlich brauchst ist im Vorfeld ein guter Plan, wie du mit Motivationslöchern, schwachen Momenten und anderen Dingen umgehen willst.
Wenn du das verinnerlicht hast, dann bist du einen Schritt weiter. Es reicht aber nicht, wenn dir das jetzt einleuchtet. Du mußt es in genau dem Augenblick parat haben, wenn du das nächste Mal kurz davor bist, dir selbst einen guten Vorsatz vorzusetzen.

Ich will es jeeeeeeeetzt!
Weißt du, was einer der größten Erfolgskiller ist? Ganz einfach: Es ist, wenn man zu viel auf einmal will. Ich meine damit nicht hohe Ziele. Die können beflügeln und uns Kraft geben. Was ich meine ist der Wunsch, alles auf einmal zu wollen. Jetzt, sofort!

Wenn wir uns etwas vornehmen, dann dauert das oft seine Zeit. Je größer unser Wunsch oder unser Ziel ist, desto länger dauert es meistens. Es ist ja auch menschlich, dass wir unsere Wünsche so schnell wie möglich erfüllt haben wollen. Es ist aber eben oft nicht besonders wirklichkeitsnah, wenn wir schnell große Erfolge erwarten.

Was viel realistischer und nützlicher ist, ist kleine Erfolge zu erwarten. Hier liegt das Erfolgsgeheimnis, ein größeres Ziel zu erreichen. Wir machen nicht ein oder zwei große Sprünge und sind am Ziel angekommen. So klappt das eher selten. Besser ist es, 100 kleine Sprünge zu machen und zwar einen nach dem anderen.

Wenn du dann merkst, dass du den 1. Kleinen Sprung sicher erreicht hast, dann nimmst du dir die nächste Etappe vor. So näherst du dich Schritt für Schritt deinem großen Ziel.

Das Jahr ist noch frisch und ich plane schon die kommenden Monate durch. Ich weiß, 2018 wird das Jahr der Veränderungen. Meine Wünsche werden NICHT wahr. Denn ich habe keine Wünsche mehr, sondern Ziele.

Tipp des Jahres:
Mache dir deine Wünsche zu Zielen und träume nicht, sondern tu was! Es ist die perfekte Zeit dafür. Und glaube mir, du kannst alles schaffen!!!

Ich wünsche dir einen tollen Tag!
Dani

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