Hallo ihr Lieben!


Der einfachste Weg zur Bikini-Figur? Einen anziehen! Sixpack und Pfirsichhaut sind nämlich keine Voraussetzungen, um in Bade- oder anderer Sommerkleidung gut auszusehen. Was aber ungemein hilft, sich darin wohlzufühlen: straffere Haut

 

Warum das Bindegewebe so schnell schlapp macht

Die Bindegewebsfasern, die sich direkt unter der Oberhaut, der äußersten Hautschicht, befinden, liegen bei Frauen parallel zueinander, während sie bei Männern in einer Art Gitter vernetzt sind. Schlau von der Natur eingerichtet, weil das weibliche Bindegewebe bei einer Schwangerschaft extrem dehnfähig sein muss. Aber auch die unter dem Bindegewebe liegenden Fettzellen haben es in einem lockeren Bindegewebe leichter, sich nach oben zu drücken und so Dellen in der Haut zu bilden. Ebenso lästig: Besenreiser und Dehnungsstreifen können bei einem schwachen Bindegewebe so richtig zur Geltung kommen.

Zu einem Teil ist Bindegewebsschwäche Veranlagung und Hautalterung: die Kollagenfasern erschlaffen, auch aufgrund von hormonellen Veränderungen, und die haut kann weniger gut Feuchtigkeit speichern. Den anderen Anteil hat unser Lebensstil: Bewegung, Ernährung und Pflege bestimmen mit, wie stabil und gleichzeitig elastisch die Bindegewebsfasern bleiben.

Wir straffen das!…mit Bewegung

Den Stoffwechsel-Turbo anschalten

Kann nur ein schlanker, muskulöser Körper straff aussehen?

Dünn zu sein ist keine Voraussetzung. Wie straff der Körper ist, ergibt sich aus der Qualität des Bindegewebes. Ist es flexibel und elastisch, habe ich automatisch eine straffere Haut. Die Muskeln liegen direkt unter dem Bindegewebe. Sie sind gut entwickelt, stützen und spannen und modellieren sie es von unten. Muskeln sind noch aus einem anderen Grund wichtig, denn sie sind der Motor unseres Stoffwechsels. Je mehr Muskelzellen ich habe, desto besser arbeitet er, selbst in Ruhephasen.

Und was hat der Stoffwechsel mit dem Bindegewebe zu tun?

Ist er aktiv, wird das Bindegewebe gut beispielsweise mit Sauerstoff und Wasser versorgt. Und er stimuliert auch den Abtransport von abgestorbenen Zellen, die sonst das Bindegewebe „vermüllen“, und die Bildung neuer kollagener Fasern. Jede Art von Bewegung regt den Stoffwechsel an. Spaziergänge, Radfahren, Treppensteigen, Gymnastik. Langes Sitzen dagegen bremst den Stoffwechsel aus. Die Zellen werden kaum noch mit Sauerstoff versorgt, und Flüssigkeit versackt regelrecht in den Beinen.

Ein aktiver Lebensstil ist also auf jeden Fall ein Bonus fürs Bindegewebe. Gibt es darüber hinaus Sportarten, die besonders effektiv straffen?

Die Grundlage sollte immer ein Ausdauersport sein denn der erhöht die Stoffwechselaktivität auch lange Zeit nach der Sporteinheit. Z. B. Laufen oder Walken, weil dabei die Muskeln gegen die eigenen Schwerkraft arbeiten müssen. Beim Radfahren und Schwimmen sind wir zumindest teilweise von der Schwerkraft entlastet. Das ist dann nicht ganz so effektiv.  Die beste Ergänzung zum Ausdauersport ist ein gemäßigtes Muskeltraining, bei dem man die Muskeln fordert, aber nicht vollkommen erschöpft. Das funktioniert prima, wenn man mit dem eigenen Körpergewicht trainiert. Yoga und Pilates sind ideal, weil sie auch viele Dehnungen enthalten. Dehnen ist fürs Bindegewebe besonders vorteilhaft, weil es die Kollagensynthese anregt. Das Praktische: Man kann diese Übungen jederzeit zu Hause durchführen.

Winke, Winke, Winkeärmchen!

Ein Stück Haut, das ein Eigenleben zu führen scheint: Die Rede ist von der Rückseite der Oberarme. Hier sitzt ein Muskel, der im Alltag nur ganz selten gefordert wird – der Trizeps. Wie wenig, merkt man spätestens, wenn man Trizeps-Übungen macht. Die sind richtig anstrengend. Aber eben auch das effektivste Mittel gegen schlaffe Oberarme. Also, ran an die Dips:

  1. Schritt: Setze dich auf die Kante eines stabilen Stuhls und stütze die Hände neben den Schenkeln auf dem Stuhl ab.
  2. Schritt: Aus der sicheren Stützposition streckst du die Beine aus. Je stärker die Beine gestreckt sind, desto schwieriger ist es. Anfänger platzieren Ober- und Unterschenkel am besten im 90-Grad-Winkel
  3. Schritt: Gehe mit deinem Rumpf über die Stuhlkante, sodass du nur deine Arme stützt. Senke den Körper auf und ab. Die Oberarme, die eng am Körper anliegen sollten werden dabei gebeugt und gestreckt. Um die Gelenke zu schonen, die Ellenbogen nie ganz durchdrücken.

Wir straffen das!…durch Ernährung

Futter fürs Bindegewebe

Straffe Haut ist Haut, die gut versorgt ist beispielsweise Vitaminen, Mineralstoffen, Eiweiß. Auch hier spielt der Stoffwechsel eine wichtige Rolle. Kohlenhydrate nehmen ihn stark in Anspruch. Wenn Kohlenhydrate und vor allem zu viel Zucker in den Körper gelangen, nähren sie u. a. schlechte Darmbakterien, die den gesamten Stoffwechsel negativ beeinflussen können. Zudem hängt sich überschüssiger Zucker an die Kollagenfasern die dadurch unelastischer werden.

Eiweiß und Fette werden grundsätzlich langsamer verstoffwechselt. Das Beste für die Haut und das Bindegewebe ist eine ausgewogene Ernährung. Ausgewogen bedeutet: Eine Hälfte des Tellers ist für Gemüse reserviert, die andere teilen sich eiweiß- und kohlenhydratreiche Kompositionen.

Abzunehmen ist für die Elastizität der Haut eine besondere Herausforderung. Purzeln die Pfunde zu schnell, kommt unsere Hülle nicht mit und präsentiert sich dementsprechend schlaff. Man sollte höchstens ein bis zwei Kilos im Monat verlieren. Nur wer sehr viel Sport treibt, dessen Körper kann auch drei bis vier Kilo Gewichtsverlust gut wegstecken. Crash-Diäten, die den Körper in ein paar Wochen „fit für die Badesaison“ mache wollen fahren den Grundumsatz herunter, versetzen den Organismus also in den Hunger-Modus. Sobald er wieder die normale Kalorienzufuhr bekommt, bunkert er diese umso energischer, und das zeigt sich spätestens in der nächsten Badesaison.

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Wir straffen das!…mit Pflege

Wechselduschen

Regelmäßig durchgeführt, sind sie ein prima Gefäßtraining. Der Wechsel aus kühlen und warmen Güssen kurbelt den Stoffwechsel an. Direkt nach der Dusche sieht die Haut rosiger, besser durchblutet und damit straffer aus.

Massagen

Eine Bürstenmassage oder eine mit einem Peeling-Handschuh regt die Durchblutung an und verfeinert das Hautbild. Das geht blitzschnell und lässt sich leicht in die Duschroutine integrieren. Etwas aufwendiger, aber der Mühe wert: die Zupfmassage. Hierbei hebt man ein kleines Stück Hautrolle sanft mit Daumen und Zeigefinger an. Arbeite dich von oben nach unten vor. Mit Hautöl wird die Massage noch angenehmer.

Straffende Körperpflege

Gut mit Feuchtigkeit versorgt, sieht die Haut automatisch frischer und ebenmäßiger aus. Straffende Bodylotions enthalten meist Antioxidantien wie Vitamin C oder Vitamin E und das Coenzym Q10. die Vitamine fangen zellschädigende freie Radikale ab. Q10, das der Körper mit steigendem Alter in immer geringeren Mengen selbst herstellt,, ist entscheidend an der Energiegewinnung und damit am Überleben der Zellen beteiligt. Mit dieser Kombination kann die Pflege vorzeitiger Alterung und damit der Erschlaffung der Haut vorbeugen.

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