Morgens nach dem Aufwachen herrscht Katerstimmung, wenn wir es am Tag vorher beim Training übertrieben haben. „Nur wenn man Muskelkater hat, war das Training effektiv.“ Stimmt das wirklich? In diesem Beitrag decken wir 10 Gesundheits-Mythen auf!

1. Mythos: Nur wenn man Muskelkater hat war das Training effektiv

NEIN. Die Schmerzen zeigen nur, dass wir beim Workout zu viel Gas gegeben haben. Durch zu starke Belastung entstehen nämlich Mikrorisse in der Muskulatur. Und die tun weh. Generell gilt: Wer gut trainiert ist, bekommt nicht so schnell Muskelkater wie Menschen, die nur selten Sport treiben. Fitte Leute können also ein total effektives Workout absolvieren, ohne danach von Schmerzen geplagt zu werden.

2. Mythos: Eis lindert Husten und Halsschmerzen

Stimmt. Im ersten Moment klingt es wie die perfekte Ausrede für erkältete Nachkatzen, aber Eis lässt tatsächlich entzündete Schleimhäute abschwellen und betäubt sie leicht. Das reduziert die Schmerzen. Milcheis fördert außerdem die Schleimproduktion. Das kann bei trockenem Husten hilfreich sein.

3. Mythos: Man wird auch im Schatten braun

JA. Allerdings dauert es länger. Die Sonnenstrahlen, die uns bräunen, werden nämlich z. B. durch Wolken und Staubpartikel in der Luft gebrochen. Deshalb kommen die UV-Strahlen nicht nur senkrecht, sondern auch schräg oder waagerecht auf der Erde an und erreichen uns deshalb sogar, wenn wir im Schatten, z. B. unter einem Sonnenschirm, sitzen. Dass man auch im Schatten einen Sonnenbrand bekommen kann, haben die wenigsten auf dem (Sonnen) Schirm.

4. Mythos: Der Schlaf vor Mitternacht ist am erholsamsten

Das ist Quatsch. Entscheidend sind die Längen der Tiefschlafphasen, in denen sich Körper und Psyche erholen. Diese Phasen treten vor allem in den ersten fünf Stunden nach dem Einschlafen auf. Ob wir schon um 21 Uhr oder erst um 1 Uhr eingeschlummert sind, spielt dabei keine Rolle. Übrigens: 7 Stunden und 45 Minuten schlafen die Deutschen im Schnitt pro Nacht

5. Mythos: Bei Rückenschmerzen hilft am besten Bettruhe

Ganz falsch! sich zu schonen, kann die Beschwerden sogar noch schlimmer machen. Wenn es im Rücken zwackt, ist Bewegung die beste Medizin. Von Spazierengehen bis Yoga. Dadurch werden die verspannten Muskeln gelockert und die Durchblutung angeregt. „Ich hab Rücken“ – 80 Prozent der Deutschen müssen sich das irgendwann im Leben eingestehen.

6. Mythos: Viel Vitamin C schützt vor Erkältungen

Stimmt zum Teil. Vitamin C stärkt zwar das Immunsystem und damit die Abwehrkräfte, der Körper kann davon aber nur eine gewisse Menge verarbeiten. Es reicht also völlig aus, sich ausgewogen zu ernähren. Qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungsmittel wie Super Greens und Super Reds unterstützen dich zusätzlich.

7. Mythos: Nasenspray mach süchtig

Leider ja. Bei einem Schnupfen verdicken sich unsere Nasenschleimhäute, deshalb bekommen wir keine Luft. Das Spray bewirkt, dass sie wieder abschwellen. An diesen Effekt gewöhnen wir uns schnell. Schon wer das Spray länger als eine Woche benutzt, kann abhängig werden. Und das sieht so aus: Sobald die Wirkung des Medikaments nachlässt, schwellen die Schleimhäute wieder an – auch wenn wir eigentlich gesund sind.

8. Mythos: Ein Schnaps regt die Verdauung an

Schön wär’s! Leider ist aber das Gegenteil der Fall. Der Drink verlangsamt die Verdauung. Der Körper baut nämlich zuerst den Alkohol ab, bevor er das Essen verarbeitet. Die bessere Alternative: ein Kräutertee. Der bringt die Verdauung wirklich in Schwung – damit kann man nur nicht so gut anstoßen.

9. Mythos: Wenn wir mit nassen Haaren rausgehen, werden wir krank

Jein. Einen Infekt bekommen wir, wenn unser Immunsystem es nicht schafft, die vielen Viren und Bakterien, die ständig um uns herum sind, abzuwehren. sind wir bereits angeschlagen und frieren dann auch noch z. B. wegen nasser Haare, wird es für unseren Körper immer schwerer, eine Erkältung abzuwenden.

10. Mythos: Wunden heilen am besten an der frischen Luft

Stimmt nicht. Wenn wir ein aufgeschlagenes Knie oder einen blutigen Ellenbogen nicht verbinden, können Schmutz oder Bakterien in die Wunde gelangen und dort zu Entzündungen führen. Außerdem halten Pflaster oder Verbände die Verletzung feucht. Das trägt zu einer schnelleren Heilung bei, denn das Sekret transportiert Bakterien heraus. Für kleine Kratzer ist Verbandszeug zwar nicht nötig, schneller heilen sie an der Luft aber trotzdem nicht.

 

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